Ohne eine Entrümpelung des Weltalls von Satelliten-Müll steht die Raumfahrt vor ihrem Ende. Deshalb muss im All aufgeräumt werden. Dies ist das Ergebnis einer viertägigen Konferenz über Weltraumschrott bei der europäischen Raumfahrtorganisation ESA.
Schätzungen zufolge gibt es im Weltraum rund 600.000 Teilchen, die mindestens so groß wie ein Kirschkern sind. Sie sind von Zusammenstößen oder Explosionen übriggeblieben und deshalb so gefährlich, weil sie mit enormer Geschwindigkeit fliegen.
Durch die enorm hohe Geschwindigkeit kann es Panzerplatten durchschlagen. Plötzlich ist - wie kürzlich passiert - das Leben der Astronauten in der Internationalen Raumstation ISS bedroht.
Einig sei sich die Konferenz darin gewesen, dass jede Nation erst einmal ihren eigenen Müll zurückholen muss.